Mit Blumenuhr erfolgreich

Katharina Onkes siegt bei „Schüler experimentieren“

In der ‚Sendung mit der Maus‘ hat Katharina einen Bericht über die Blumenuhr des Naturforschers Carl von Linné gesehen. Er soll durch die Beobachtungen der Blumen die tatsächliche Uhrzeit abgelesen haben können.

Das hat Katharinas Interesse geweckt. Von März bis Oktober hat sie im elterlichen Garten bei 65 Blumen das Öffnen und Schließen der Blüten beobachtet. Diese Beobachtung wurde erfasst mit der Messung der Lichtverhältnisse und der Temperaturen; zudem wurde das Wetter beobachtet. Aus ihren Beobachtungen erstellte sie eine eigene Blumenuhr.

Ergebnisse:

Die Blumen lassen sich in drei Kategorien einteilen:

  • Blüten, die immer geöffnet sind (43 Blumen)
  • Blüten, die sich öffnen und schließen (18 Blumen)
  • Blüten, die nur 1 Tag geöffnet sind (4 Blumen)

Der Auslöser für die Blüten sich zu öffnen ist eine Kombination aus Uhrzeit und Temperatur. Die Pflanzen können ihre Blüten erst ab einer bestimmten Uhrzeit öffnen und brauchen dafür eine bestimmte Mindesttemperatur. Das ist für jede Blumenart anders und wird auch vom Standort beeinflusst. Die gleiche Blume verhält sich daher anders, je nachdem ob sie sonniger oder schattiger, frei oder windgeschützt steht.

Wann sich die Blüten wieder schließen ist eine Kombination aus Blühdauer, Wetterverhältnissen und Jahreszeit. Die Temperatur alleine scheint hierbei kein Auslöser zu sein.

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