Umweltschule

Transfer-21 ist ein Programm der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK), an dem sich 14 Bundesländer beteiligen.
Das Programm soll die schulische Bildung am Konzept der Nachhaltigkeit orientieren. Dabei ist Nachhaltigkeit wie folgt zu verstehen: Denken und Handeln sollen darauf gerichtet sein, Veränderungen einzuleiten, die für alle Menschen eine erstrebenswerte Zukunftsperspektive eröffnen und auf Dauer aufrechterhalten werden können, ohne dabei die Ansprüche heute lebender Generationen zu beschränken.

Handlungsfelder Umweltschule GiS

 

Apfelpfannkuchen – gesund und lecker

 

Im Rahmen unseres Seminarfaches „Gesunde Ernährung“ haben wir Schülerinnen und Schülern einer achten Klasse eine gesunde Ernährung näher gebracht. Wir haben die Kinder über die Grundbedürfnisse des Menschen aufgeklärt und daraufhin einige gesunde Alternativen für herkömmliche Snacks probieren lassen. Zudem haben wir mit den Kindern gesunde Apfel-Bananen-Pfannkuchen gebacken. Die Reaktionen sind erfreulicherweise sehr positiv ausgefallen und die meisten Kinder mochten die Snacks sogar lieber als die ungesunde Variante. So wollen die Schüler auch in Zukunft mehr auf eine ausgewogene Ernährung achten. Ein schönes Nebenergebnis war, dass die Kinder gelernt haben sehr eigenständig und verantwortungsbewusst zu arbeiten.

 

Aquarium erneuert

 

Kurz vor den Weihnachtsferien haben die fleißigen „Fischwirte“ des EN-Profils (Jg. 10) das in die Jahre gekommene Aquarium in B014 erneuert. Dazu wurden die Fische evakuiert und der alte Stall deinstalliert. Das neue zu Hause wurde von Eltern ausrangiert und gespendet – vielen Dank noch einmal dafür! Das Einrichten und das in Gang bringen der technischen Geräte ging fast reibungslos, so dass nach ein paar Anpassungen die Fische nun wieder ein richtig schönes Heim haben. Vielen Dank – auch im Namen der Fische – an Sean, Silas, Lysander und Justus für die gute Arbeit und die Pflege. Viele SchülerInnen erfreuen sich regelmäßig an dem so liebevoll umkümmerten Aquarium.

 

Schulimkerei

 

Mit der erfreulichen Zusage der Bingo Umweltstiftung startete im Schuljahr 17/18 die Schulimkerei am Gymnasium im Schloss. Bevor das gesponserte Material in der Schule eintraf, konnte bereits zuvor mit zwei Ablegern begonnen werden. Nachdem die neuen Kisten von einigen Schülern nahezu professionell im Rahmen eines Kunstprojektes bemalt und die Rähmchen alle mit Mittelwänden versehen waren, konnten so noch vier weitere Ableger gebildet werden. Leider war es im August dafür schon zu spät, sodass keine erfolgreiche Überwinterung mehr möglich war.

In der Schulimkerei begleiten die Schüler und Schülerinnen ab der 7. Klasse die Schulbienen durch das Imkerjahr, bilden neue Ableger/Bienenvölker, beobachten das Schlüpfen neuer Bienen, suchen die Königin und probieren natürlich vom leckeren Honig. Parallel zur Schulimkerei gibt es seit 3 Jahren ein Seminarfach für die Oberstufe zum Thema „Die Honigbiene“. Hierbei lernen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 11 und 12 alles rund um die Biene, schreiben ihre Facharbeit über ein selbstgewähltes Thema zur Honigbiene und planen in 12.1 ein Projekt, welches dann auch in die Tat umgesetzt wird. Hier finden Projekte, wie der Bau einer Bienenschaubeute, einer Honigschleuder, einem Bienenhotel oder die Planung für eine bienenfreundliche Umgestaltung des Schulgartens. Von diesen Projekten profitiert die AG Schulimkerei.

Die Teilnehmer der Schulimkerei und die Teilnehmer des Seminarfaches entdeckeln gemeinsam die Waben und schleudern anschließend den leckeren Honig. Es ist spannend zu sehen, wie die größten Schüler hierbei zu den kleinsten Naschkatzen werden. Da uns im vergangenen Winter leider ⅔ der

Bienenvölker eingegangen sind, konnte der geschleuderte Honig noch nicht groß in der Schule verkauft werden, sondern wurde unter allen AG-Teilnehmern und Seminarfach-Schülern verteilt. Im Kunstunterricht wurde von einer Klasse ein Etikett gestaltet und anschließend über das beste Etikett abgestimmt, welches die Schüler dann auf ihren Honig kleben konnten.

Für die kommenden Jahre ist eine Weiterführung der Schulimkerei und des Seminarfaches fest geplant. Die Schüler sind bereits jetzt scharf darauf im nächsten Sommer so viel Honig zu gewinnen, dass die fertigen Honiggläser in den Pausen verkauft werden können.

 

Weg vom Smartphone, raus ins Grüne!

 

Am 10. November 2018 veranstalteten wir Schüler des Seminarfaches „Gesundheit und Ernährung“ das Projekt „Gesunde Stunde“, um den Kindern eine gesunde Lebensweise nahezubringen. Dabei sind wir auf die Ernährung und die Bewegung, die bei manchen Kindern zu kurz kommt, eingegangen. Hintergrund unseres Projektes war die zunehmende Fettleibigkeit und die daraus folgenden Gesundheitsschäden, als auch die vermehrte Nutzung von Smartphone und Co. bei Kindern.

Zuerst wollten wir von den Kindern wissen, was sie für gesund halten und wie sie es in ihrem Alltag umsetzen (Hobbys, Essen etc.). Im folgenden Spaziergang durch den Seeliger Park, wollten wir den Kindern zeigen wie viele Schritte ein Mensch pro Stunde durchschnittlich gehen sollte, um das lange Sitzen in der Schule auszugleichen. Der Umschwung vom Thema Bewegung zu Ernährung erfolgte dann beim gemeinsamen Essen in der Mensa. Die von uns zubereiteten Lunchpakete enthielten frisches Obst und Gemüse, Erdnüsse, Cracker und selbstgemachten Dip.

Damit wollten wir den Kindern zeigen, dass auch gesundes Essen schmecken kann und das gelang uns auch. Während die Kinder aßen sprachen wir mit ihnen über gesunde Ernährung und spielten danach noch mit ihnen Spiele zum Thema Ernährung. Das Erstellen der Ernährungspyramide fiel den Kindern nahezu einfach, weshalb wir kaum helfen mussten. Insgesamt war es ein spaßiger und informativer Tag sowohl für die Kinder, als auch für uns.

 

Pizza – Pizza

 

Gesunde Ernährung in einfacher Form! – Wir, drei Schüler des Gymnasiums im Schloss, haben im Rahmen des Seminarfaches „Gesundheit und Ernährung“ mit Schülern einer sechsten Klasse gesunde Pizzen gebacken. Dabei haben wir auf Fleisch verzichtet und viele verschiedene Gemüsesorten benutzt. Den Pizzateig haben wir einmal mit Weizen- und einmal mit Dinkelvollkornmehl selbst hergestellt, um den Kindern den Unterschied zwischen normalen Mehl und Vollkornmehl zu vermitteln. Wir wollten den Kindern zeigen, dass auch leckere und bekannte Fast Food Gerichte leicht und vor allem gesund selber zu machen sind. Damit die Kinder auch Zuhause die Pizzen backen können, haben wir einen Flyer mit dem Rezept und einigen Informationen erstellt. Unsere Erfahrung dabei war es, dass die Kinder viel Freude hatten und unsere Erklärungen gut verstanden haben. Außerdem wollten sie auch in Zukunft mehr Zuhause kochen und auf ihre Nahrung achten, was uns sehr gefreut hat, da unser Ziel dieses Projektes somit erfüllt wurde.

 

Schlossgarten

 

Allen bekannt und mitten auf dem Schulhof. Seid nun 2 Jahren gibt es den Schlossgarten bereits. Alle Beete und Hochbeete haben sich als fruchtbar herausgestellt und das Tomatenschutzdach hat gut funktioniert. Prima, wie die v.a. eher jüngeren Schülerinnen und Schüler den Spaß am Gärtnern entdeckt haben. Belohnt worden sind sie dabei nicht nur mit den selbst zubereiteten Ernteergebnissen wie Salaten und Suppen. Die Gesichter der Gärtner sprechen Bände. Weiter so! Auch wenn Frau Mehlberg und Frau Wiesbaum ihre Abordnungen an andere Schulen beendet haben, so sind beide bereits erneut in den Ruhestand bzw. Unruhezustand entsendet. Der Garten wächst aber hoffentlich genauso lebhaft und ertragreich weiter. Viel Erfolg und Freude dabei!

 

Schlossnatur

 

Das Entdecker-Profil des 8. Jahrgangs hat im Verlauf der letzten Monate mit Frau Brinkop die anstehenden Pflegemaßnahmen an der Kräuterspirale, dem Kiesbeet und dem Teich erledigt.

Die Kräuterspirale und das Kiesbeet wurden von hier unerwünschten Pflanzen und herabfallenden Blättern befreit. Nach den Sommerferien konnten wieder unterschiedliche Kräuter geerntet werden. Bis dahin dienten die Blüten den Insekten des benachbarten Insektenhotels als Nahrung.

Der Teich hinter der Biologie – viele Mitglieder unserer Schule kennen ihn wahrscheinlich gar nicht. Er ist ein Rückzugsraum für viele Pflanzen- und Tierarten. Die Schüler haben es sich zur Aufgabe gemacht, regelmäßig nach dem Rechten zu schauen und Pflegemaßnahmen durchzuführen. Beim Keschern gibt es immer wieder interessante Tiere und Pflanzen zu bestaunen.

Im März wurden bei 7°C und strömenden Regen, Nistkästen aufgehängt. Im Sommer schauten die Schüler des Entdecker-Profils regelmäßig, ob Meisen in die Behausungen eingezogen sind.

Am Baumlehrpfad, der nun seit zwei Jahren besteht, standen erste Instandsetzungsmaßnahmen an. So mussten einige der 17 Schilder nach einem Sturmschaden ausgetauscht werden. Bei allen Schildern haben die Schüler die Standfestigkeit überprüft und teilweise verbessert.

 

Wozu ist ein Insektenhotel überhaupt gut?

 

Als wir uns über ein mögliches Projekt Gedanken machen sollten, fiel unser Blick auf das stehende Insektenhotel auf unserem Schulhof und eine Idee nahm Gestalt an. Diese sogenannten Insektenhotels dienen dem Schutz von vielen Insektenarten, die dort eine Möglichkeit finden ihre Eier geschützt abzulegen oder dort den Winter zu überleben. Zusammengefasst sind die Funktionen eines Hotels also Nisthilfe und Unterschlupf. Auch gerade viele Wildbienenarten nisten sich bei korrektem Bearbeiten der Materialien ein, was einen guten Übergriff auf unser Seminarfach „Honigbiene“, oder die Bienen im allgemeinen, darstellt. Es ist gerade in unseren Zeiten wichtig Insekten zu schützen, da ihr natürlicher Lebensraum immer weiter durch Menschen zerstört wird und mit ihnen potenzielle Brutplätze verloren gehen, sodass immer mehr die Insektenvielfalt in Gefahr schwebt. Wir stießen in unserer Recherche auf eine wichtige Sache. Das Problem liegt nicht in einer mangelnden Anzahl von Insektenhotels, sondern in einer meist falschen Benutzung oder mangelhaften Bearbeitung der Materialien, was zur Folge hat, dass in dieses Hotel keine Insekten einziehen und es ungenutzt vor sich hin rottet. Also dachten wir uns, dass wir ein Hotel bauen, wo wir alle wichtigen Tipps und Fakten miteinbeziehen um ein funktionsfähiges Insektenhotel zu bauen. Damit unser Wissen nicht verloren geht für andere, die ebenfalls ein Hotel zum Insektenschutz fertigen wollen, entschieden wir uns dafür jeden Schritt zu dokumentieren und es in einer Art Anleitung zusammenfassend zu formulieren. Wir wünschen dir nun viel Erfolg bei dem Bau deines eigenen Insektenhotels und hoffen das du genauso viel Spaß haben wirst wie wir!

Hier findet man die Bauanleitung für das Insektenhotel.

Marian Magnor, Swantje Brunke, Lena Prediger

 

Film Honigbiene

 

Wir sind Schüler aus dem 12. Jahrgang des Gymnasium im Schloss Wolfenbüttel. Im Rahmen unseres Seminarfachs „Die Honigbiene“ beschäftigten wir uns in den letzten eineinhalb Jahren eingängig mit diesem Thema. Unter anderem schrieben wir unsere Facharbeit darüber und bekamen die Möglichkeit an diversen Projekten zum Thema Bienen zu arbeiten. Das Thema zu diesem Projekt, welches wir im dritten Semester der Oberstufe bearbeiteten, durften wir frei wählen und wir drei entschieden uns einen Film über die Honigbiene zu erstellen. In diesem Film behandelten wir vor allem grundlegende Informationen zur Honigbiene, wie z. B. die äußeren Merkmale, den Aufbau der Organe oder die Unterschiede zwischen Drohn, Königin und Arbeiterin. Dies taten wir um anderen SchülerInnen, aber auch Erwachsenen die Honigbiene näher zu bringen und um eventuell Interesse bei den Leuten zu wecken. Wir hatten bei der Erarbeitung des Films viel Spaß und beschäftigten uns selbst noch näher mit der Honigbiene. Außerdem lernten wir zusätzlich, wie man mit einem Schnittprogamm umgeht. Wir hoffen, dass euch der Film gefällt.

Ferdinand, Fynn, Moritz

 

Das Bienensterben

 

Im Laufe des 3. Semesters haben wir uns mit dem Thema Bienensterben auseinandergesetzt und uns hauptsächlich darüber Gedanken gemacht, wie wir die Thematik vor allem der jüngeren Generation, sprich Kindern im Alter von 3-9 Jahren, näher bringen.

Grundgedanke war dabei, einen 5-10 minütigen Film zu drehen, in welchem wir möglichst kindesgerecht erklären, was das Bienensterben überhaupt ist und was es für positive und negative Auswirkungen auf unsere Gesellschaft haben kann.

Um das Ganze noch ein wenig kreativer zu gestalten haben wir zudem eine kleine Broschüre erstellt, die nochmal alle wichtigen Grundlagen zum Bienensterben auffasst.

Die Broschüre sollte vor allem die ältere Generation adressieren, da in ihr unter anderem auch Möglichkeiten aufgelistet sind, sich dafür einzusetzen und was man dagegen tun kann.

Ziel des Ganzen war es die Menschen grundlegend darüber zu informieren und sie dazu anzustoßen, sich Gedanken über das Thema zu machen und den Bienen zu helfen.

Letztendlich hat uns die Arbeit an dem Projekt sehr viel Spaß gemacht und war für uns alle sehr informativ.

Amelie Zahn, Justin Speck, Gent Törber, Luzie Bock, Justus Busemann

 

Insektenhotel im Rahmen des Seminarfachs „Die Honigbiene“

 

Bei unserem Projekt handelt es sich um eine Sanierung des Insektenhotels auf dem Schulhof unserer Schule. Diese Idee kam uns, da uns aufgefallen ist, dass beim Erbau dieses Hotels einige große Fehler gemacht wurden. Diese Fehler haben wir ausgebessert, wie zum Beispiel das richtige Bohren in die Holzstämme. Damit zukünftig ein gutes Insektenhotel auf unserem Schulhof steht, welches als Vorbild dienen kann und zum Nachbau anregt. Jedoch ist hinzuzufügen, dass diese hauptsächlich einen pädagogischen Nutzen, als den tatsächlichen Nutzen als Lebensraum haben. Besonders Kindern und Jugendlichen kann somit gezeigt werden, wie wichtig es ist die Bienen und Wildbienen zu schützen, da diese durch Monokulturen, Pestiziden und Parasiten vom Aussterben bedroht sind.

Während des Baus konnten wir die Theorie, die wir uns im ersten und im zweiten Semester erarbeitet haben, nun in die Praxis umsetzen. Insbesondere konnten wir uns dadurch nochmal mit der Gefährdung der Wild- und Honigbienen auseinandersetzen.

Henning Bartsch, Stefan Hahne, Benedikt Jung, Emily Slomka, Stefan Wischnewski

 

Erasmus+

 

Einleitende Worte zum Projekt Erasmus+ sowie die zugehröigen veröffentlichten Artikel findet man unter diesem Link.

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