Suchtprävention

Suchtprävention ist eine Aufgabe, die sich im Fachunterricht einzelner Fächer (z. B. Politik und Biologie) aber auch im Rahmen des Erziehungsauftrages der gesamten Schule stellt.

Eine besonderer Baustein ist ein Suchtpräventionsseminat, das in jedem Jahr in Zusammenarbeit mit dem Lukas-Werk angeboten wird. Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs.

 

Seminar zur Suchtprävention

Für 16 Schülerinnen und Schüler aus allen Klassen des 9.Jahrgangs führt das GiS jährlich in Zusammenarbeit mit der Suchthilfe des Lukas-Werk-Wolfenbüttel im Haus Wohldenberg in Silium/Holle, ein dreitägiges Seminar zur Suchtprävention durch.

Die Leitung haben zwei Suchtpräventionsfachkräfte der Stiftung, die durch zwei Lehrkräfte unterstützt werden.

 

Zielsetzungen des Seminars

  • Die Information über Suchtmittel
  • Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Suchtvorbeugung einen persönlichen Zugang zum Thema „Abhängigkeit“ zu ermöglichen
  • „Abhängigkeiten“ als Alltagsphänomen zu erfahren, indem die Bedeutung von Konsumgewohnheiten bei der Bewältigung von Alltagsbelastungen erkannt wird
  • Entwicklung von Abhängigkeiten an verschiedenen Beispielen nachvollziehen können
  • Möglichkeiten und Grenzen persönlicher Hilfe bei der Abhängigkeitsgefährdung anderer ansatzweise kennen zu lernen
  • Schülerinnen und Schüler in die Lage versetzen, die im Seminar gesammelten Inhalte und Erfahrungen auf informellem Wege den nicht teilnehmenden Schülerinnen und Schülen ihrer Klasse zu vermitteln

Das Seminar beinhaltet Rollenspiele, Entspannungsübungen, Selbsterfahrungseinheiten mit Kennenlernen der eigenen physischen und psychischen Grenzen und auch ein Begleitprogramm.
Die Aktivitäten sollen dazu beitragen, dass Schülerinnen und Schüler befähigt werden, auch schwierige Lebenssituationen ohne Suchtmittel zu bewältigen.

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