Elf Schülerinnen und Schüler aus dem 7. Jahrgang des GiS haben, begleitet durch Französischlehrer Robin Förster, am Austausch mit der Partnerschule in Colmar teilgenommen. Nach dem Besuch der französischen Gäste folgte nun direkt vor den Osterferien der Gegenbesuch im Elsass.
Ziel des Austauschs war es nicht nur, die im Unterricht erlernten Sprachkenntnisse praktisch anzuwenden, sondern vor allem auch, die französische Kultur und Alltagsgewohnheiten hautnah kennenzulernen. Die Schülerinnen und Schüler waren in den Familien ihrer Austauschpartner untergebracht, was viele persönliche Einblicke ermöglichte. Für einige sorgte dabei gleich das erste gemeinsame Frühstück für eine Überraschung: Statt gedecktem Tisch mit Tellern wurde oft direkt von der Wachstischdecke gegessen – völlig normal im französischen Alltag.
Das abwechslungsreiche Programm bot zahlreiche gemeinsame Aktivitäten in beiden Ländern. Während des Aufenthalts in Deutschland standen ein Ausflug nach Bremen mit Besuch des Museums Universum sowie eine Rallye durch Braunschweig mit anschließendem Schwarzlichtminigolf auf dem Programm. In Frankreich erkundete die Gruppe Straßburg mit seiner historischen Altstadt und besuchte das Europaparlament. Ein weiteres Highlight war die Besichtigung der imposanten Hochkönigsburg (Château du Haut-Koenigsbourg), die einen eindrucksvollen Einblick in die Geschichte der Region bot.



Neben diesen Programmpunkten nahmen sich die Familien auch Zeit für gemeinsame Unternehmungen und bereicherten so die Erfahrungen. Die Stimmung innerhalb der Gruppe war durchweg positiv – viele Schülerinnen und Schüler hätten ihren Aufenthalt gerne noch verlängert.
Der Austausch hat einmal mehr gezeigt, wie bereichernd persönliche Begegnungen für das interkulturelle Lernen sind. Der Kontakt zwischen den Jugendlichen soll auch über die Reise hinaus bestehen bleiben, und erste Gegenbesuche im privaten Rahmen sind bereits in Planung.
