Mit einem würdigen und bewegenden Gottesdienst in der St. Johannis Kirche in Wolfenbüttel wurden am 25. Juni 2026 die Abiturfeierlichkeiten des diesjährigen Abschlussjahrgangs eröffnet. Zahlreiche Abiturientinnen und Abiturienten feierten gemeinsam mit ihren Eltern, Großeltern und Lehrkräften den Gottesdienst, der getragen war von Gemeinschaft, Musik und dem Vertrauen auf Gottes Begleitung für die Zukunft.
Unter dem Leitgedanken „Hoffnung in vielen Farben – Gottes Bund für unsere Zukunft“ stand der Gottesdienst ganz im Zeichen von Aufbruch, Neuanfang und Zuversicht.
Ausgangspunkt war die biblische Geschichte von Noah (Genesis 9,8–17). Der Regenbogen erinnert gläubige Menschen an Gottes Bund mit den Menschen und an seine Zusage, sie auch in Zeiten der Veränderung und des Neubeginns zu begleiten.
Vorbereitet wurde der Gottesdienst von dem konfessionell-kooperativen Leistungskurs Religion unter der Leitung von Jutta Schnippe. Unterstützung erhielt er dabei von Schülerinnen und Schülern des Religions-Grundkurses. Für die gelungene musikalische Begleitung sorgten Bernd Brüning an der Orgel sowie der Chor unter der Leitung von Michaela Röper. Erstmals waren auch Mitglieder des Kurses Darstellendes Spiel von Frau Bührig aktiv an der Gestaltung des Abiturgottesdienstes beteiligt. Die moderne Impulsszene wurde von der Gemeinde mit großer Aufmerksamkeit aufgenommen und fand viel positive Resonanz.
Ein besonders emotionaler Moment war die Segnung der Absolventinnen und Absolventen, die von ihren Lehrerinnen Manuela Steinborn, Jutta Schnippe und Ulrike Hafer mit Gottes Segen auf ihren weiteren Lebensweg ausgesandt wurden. In diesem Jahr erhielt dieser Teil des Gottesdienstes eine besondere Ergänzung: Auch die in den Ruhestand gehenden Religionskolleginnen Sylvia Dietrich und Ulrike Hafer wurden von ihren Fachkolleginnen und -kollegen individuell gesegnet und mit Gottes Segen und guten Wünschen für ihren weiteren Weg bedacht.
Die Kollekte in Höhe von 580 Euro wird sowohl der Pfarrgemeinde St. Johannis wie auch dem Haus Hagenberg in Hornburg, einer Einrichtung für suchtkranke Menschen, zugutekommen.
Der Gottesdienst wurde von vielen Menschen gemeinsam vorbereitet und getragen. Gerade diese breite Beteiligung machte sichtbar, was das Schloss auszeichnet: das gemeinsame Engagement für eine gute Sache und das Miteinander über Jahrgänge und Fachgruppen hinweg.
