GiS-Schüler falten „1000 Kraniche“

Zeichen der Hoffnung für „Kinder von Tschernobyl“

„Tausend Kraniche musst du falten – dann wirst du wieder gesund“, das besagt eine japanische Legende. Ein gefalteter Kranich ist das Symbol für Glück und Gesundheit und wird in Japan oft verschenkt. Deshalb falteten Schülerinnen und Schüler der AG „Hilfe für die Kinder von Tschernobyl“ des Gymnasiums im Schloss tausend Papierkraniche als Zeichen der Hoffnung für die Menschen, die an den Folgen des Reaktorunglücks in Tschernobyl erkrankt sind.
Anlässlich des 25. Jahrestages der Reaktorkatastrophe findet vom 27.02.-04.03.2011 die Ausstellung „25 Jahre Tschernobyl: Menschen – Orte – Solidarität“ in der St.Trinitatis-Kirche in Wolfenbüttel statt. Im Rahmen dieser Ausstellung berichten unter anderem mehrere Zeitzeugen aus Weißrussland und Experten für Strahlenschutz über das Leben mit der Katastrophe. Des Weiteren sind im Laufe des Jahres Informationsveranstaltungen, Andachten und Gottesdienste zu dem Thema geplant. Bei diesen Veranstaltungen sollen die gefalteten Papierkraniche an die Besucher verschenkt werden, um die Hoffnung auf Glück und Gesundheit weiterzugeben.

Den Auftakt zu diesen Veranstaltungen bildet die Übergabe der „Dortmunder Erklärung“ an den Bundestagsabgeordneten unseres Wahlkreises und SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel am kommenden Freitag um 18.00 Uhr in St. Trinitatis.

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